Was war nochmal der Klimawandel? #netzstreikfürsklima

Täglich wird das Internet mit unzähligen Artikeln über das Coronavirus gefüttert, während man anderswo versucht, sich für einen nachhaltigeren Planeten einzusetzen. Jetzt hat Fridays For Future ein Machtwort gesprochen: Die Corona-Pandemie darf den Kampf gegen die Klimakrise nicht verdrängen. Deshalb hat man am 24.April zu einem weiteren Klimastreik aufgerufen – im Netz.

Normalerweise hört man in den Nachrichten oft von verschiedenen Protestmärschen von Schülern, die ihre Bildung an zweite Stelle setzten, um gegen den Klimawandel anzutreten. Macht ja auch Sinn, denn du kannst ja schlecht zur Schule gehen, wenn deine gesamte nähere Umgebung von der hochdosierten Sonneneinstrahlung pulverisiert wurde und du dich zukünftig mit ein paar hundert Flaschen Sonnencreme bewaffnen musst. Doch seit Corona ausgebrochen ist und uns allen den Sommerurlaub verdorben hat, läuft da gar nichts mehr. Weder die Nachrichten noch die Menschen, die mit ihren stampfenden Füßen den gesamten Asphalt beben lassen. Kein Gebrüll mehr auf den Straßen, keine wedelnden Plakate in der Luft, absolut nichts. Das dachte man zumindest, aber Fridays For Future kann auch anders.
Tausende Menschen haben regelrecht Hurrikans von Protest-Fotos in sozialen Netzwerken, wie Instagram gepostet. Manche mit einem,, There’s no planet B‘‘ Schild in der Hand, andere mit dieser Aufschrift auf ihrem T-Shirt. Natürlich wurden auch noch weitere ökologische Probleme angesprochen, wie z. B. die Ressourcengewinnung. Fakt ist, die größte Klimabewegung unserer Zeit möchte die Proteste zurück ins Leben rufen – die Fische… ich meine… das Plastik aus dem Wasser fischen. Eine Berliner Gruppe hat diese Fotos gesammelt und auf der Wiese vor dem Reichstag ausgebreitet.  Unsere Generation nutzte die meistgebrauchten Netzwerke und Social Media Plattformen unserer Zeit, um uns auf ein massives Problem unserer Gesellschaft hinzuweisen. Was für Schlauköpfe! Sie bewiesen dadurch ihre Einsatzbereitschaft und ihren Mut. Man sollte gegen den Klimawandel genauso stark ankämpfen, wie gegen das Coronavirus – findest du nicht auch?